Sieben Tipps, damit Ihr Podcast gelingt

Das Radio macht es vor: Gut gemachte Sendungen zielen vom Ohr direkt auf Herz und Hirn. Lesen Sie hier, was es für gute Podcasts braucht und was ein Podcast Ihrem Unternehmen bringt.

 

 

Tipp 1: It’s the strategy, stupid!

Bevor wir über Technik und alles andere sprechen: Auch ein Podcast ist marketingtechnisch nichts anderes als ein Content-Gefäss, das sich an ein bestimmtes Publikum richtet. Darum als erstes zwei, drei Worte zur strategischen Einordnung eines Podcasts: Seien Sie sich bewusst, an welches Zielpublikum Sie sich richten und wann bzw. wo die Zielpersonen den Podcast konsumieren werden. Ordnen Sie ihn also in die Customer Journey ein. Klären Sie den Touchpoint. Und den «Call to action». Alles wie gehabt.

 

Tipp 2: Die Kraft des gesprochenen Worts

Ein Podcast ist nicht bloss die günstige Variante eines Films. Er transportiert vertonte Geschichten, und die zielen vom Ohr direkt auf Herz und Hirn. Podcasts regen Phantasie und Verstand gleichermassen an, denn sie bedienen beide Hirnhälften – Kino im Kopf braucht keine visuellen Reize. Erinnern Sie sich zurück an Ihre Kindheit, als Sie Geschichten gehört haben. Ertappen Sie sich doch dabei, wie Sie dem Radiomoderator an den Lippen hängen. Wie sie die Sendung «Echo der Zeit» geniessen. Und jetzt stellen Sie sich vor, Ihre Kunden oder ihre Mitarbeitenden tun dasselbe bei Ihrem Podcast.

 

Tipp 3: Für wen und was eigentlich?

Sie finden das Medium Podcast spannend und suchen einen Einsatzbereich? Wie wäre es damit:

  • Informieren Sie die Verkaufsmannschaft, die viel im Auto unterwegs ist, zu neuen Produkten, Services, Argumentarien, Strategien.
  • Top-down: Führungspersonen richten sich persönlich und regelmässig an die Mitarbeitenden.
  • Bottom-up: Ein Mitarbeitender erzählt im Intranet über eine Erfahrung im Berufsleben, im Verkauf, in einem Change-Management-Projekt …
  • Sie verfügen über hervorragendes Fachwissen, das Sie Ihren Kunden regelmässig zur Verfügung stellen wollen – für Akquise, für Kundenbindung …
  • E-Learning: Über Podcasts lassen sich auch komplexe Inhalte vermitteln. Für Schulungen, Museen …

Tipp 4: Profis ans Werk!

Es gibt Dinge beim Podcast, die machen Sie am besten selbst (s. Tipp 5). Vieles überlassen Sie aber besser dem Profi: Tonaufnahme, Schnitt, Soundteppich, Casting von Sprechern dem Aufnahmetechniker. Hingegen Konzept, Machart, Regie, Moderation, Dynamik, aber auch Distribution und Einsatzstrategie den Kommunikationsprofis, zum Beispiel den Spezialisten von RedAct. Wussten Sie übrigens schon, dass bei RedAct mit Luk von Bergen (Radio 24, Radio Energy, Canal 3) und Michael Frischkopf (Radio Top) zwei Radio-Profis arbeiten?

 

Tipp 5: Selber machen: Kann ich das überhaupt?

Ein Podcast muss perfekt gemacht sein (s. Tipp 4), aber er lebt von Authentizität. Die Hörerschaft liebt es, wenn ein Podcast «gegen den Strich gebürstet» ist; wenn die Interaktion zwischen Fragesteller und Antwortgeber «unscripted», also spontan ist. Was es braucht, ist natürlich ein gewisses Mass an rhetorischem Talent – und Themenkompetenz. Es braucht Mut, sich selber zu sein. Haben Sie Vertrauen: Wir coachen Sie zum Sieg.

 

Tipp 6: In Serien denken

Kennen Sie die Rubrik «Ein Tag im Leben von …» auf der letzten Seite des «Magazins» von Tamedia? Sie erscheint in jeder Ausgabe, und man freut sich darauf. So soll es auch mit Ihrem Podcast sein: Schaffen Sie ein Gefäss, das regelmässig publiziert wird. So wird Ihr Podcast von einem Push-Inhalt, den Sie in den Markt drücken, zu einem Pull-Inhalt, den die Hörer aktiv nachfragen – und so zu «Abonnenten» werden. Das steigert die Nachfrage nach Ihrem Unternehmen mit seinen Produkten und Leistungen.

 

Tipp 7: … und Action!

Worauf achten wir bei RedAct, wenn wir einen Podcast produzieren? Zum Beispiel darauf:

  • Klare Gliederung: Wie die Predigt des Pfarrers braucht auch der Podcast einen klaren Aufbau: Einleitung, Hauptteil, Abschlussvotum. Geben Sie dem Publikum eine Übersicht, was in den nächsten Minuten passiert. Je kleiner die Informationseinheiten sind, desto leichter kann die Zuhörerschaft dem Gesagten folgen.
  • Gute Sprache: Reden Sie in Hauptsätzen. Verwenden Sie eine bildhafte Sprache. Drücken Sie mit einfachen Worten Ungewöhnliches aus. Fassen Sie das bereits Gesagte nochmals zusammen. Verwenden Sie statt des englischen Business-Begriffs das «langweilige» deutsche Wort. Vermeiden Sie Abkürzungen.
  • Lebhafte Interaktion: Sprechen Sie das Publikum direkt an. Fragen Sie beim Interviewer nach. Lachen Sie. Hinterfragen Sie. Alles, was die Lebendigkeit des Podcasts erhöht, lässt die Zuhörerschaft länger dranbleiben. Viel Spass!

 

Profis in da House

Mit Luk von Bergen und Michael Frischkopf sind wir in der glücklichen Lage, zwei ebenso erfahrene Radiomoderatoren wie Storyteller im Team zu haben. RedAct entwickelt für Sie passgenaue Podcast-Formate und setzt sie mit Ihnen um – von A bis Z. Kontaktieren Sie uns jetzt: michael.frischkopf@red-act.ch, 043 543 22 21.