Facebook-User mit dem richtigen Format erreichen

Reichweite dank GIF, Karussell und Video: Wir sagen Ihnen, welche Formate auf Facebook besonders gut bei den Usern ankommen und welche Fehler Sie vermeiden sollten.

 

GIF

Das GIF ist ein animiertes Grafikformat ohne Ton. Es kann aus mehreren aufeinanderfolgenden Bildern oder einer kurzen Filmsequenz bestehen. Um es auf Facebook zu teilen, laden Sie es auf www.giphy.com hoch und fügen Sie den Link auf Facebook ein. Das GIF wird dann dort in Endlosschleife gezeigt. Der Nachteil bei GIFs, die Sie via GIPHY hochladen: Sie bekommen keine Statistiken. Sie wissen also nicht, wie viele User Ihr GIF angeklickt haben oder wie lange sie es angeschaut haben.

 

GIF für die Facebook-Seite von Jumbo

Für die Facebook-Seite von Jumbo haben wir ein Bild animiert – sprich ein GIF daraus gemacht.

 

Karussell

Möchten Sie mehrere Bilder oder Produkte in einem Post zeigen? Dann eignet sich das Karussell: Mit diesem Format präsentieren Sie bis zu zehn Videos oder Fotos und erzählen damit eine ganze Geschichte. Der User kann durch das Karussell wischen oder klicken – denn Sie können jede Karte einzeln verlinken. Mit ansprechenden Bildern bewerben Sie nicht nur physische Produkte, sondern auch Dienstleistungen. Zudem ist es möglich, Ihren Karussell-Beitrag mit Handlungsaufforderungen wie «mehr lesen» oder «jetzt kaufen» zu versehen.

 

Carousel Ad

Mit dem Karussell-Format kann man mehrere Produkte in einer Werbeeinheit präsentieren und so eine Geschichte erzählen, die sich mit jeder Karussell-Karte weiterentwickelt.

 

Video

Videos funktionieren auf Facebook sehr gut. Und mit Untertiteln am besten. Denn die meisten Facebook-User schauen Videos ohne Ton an. Zudem ist es ratsam, Videos speziell für Facebook zu produzieren. Denken Sie daran, dass ein Facebook-User meist schnell durch seinen Feed scrollt. Die ersten Sekunden entscheiden, ob er stoppt und das Video anschaut. Mit schnellen Schnitten und ausdrucksstarken Bildern erreichen Sie Aufmerksamkeit. Ihre Kernbotschaft sollten Sie deshalb rasch auf den Punkt bringen. Noch ein letzter Tipp zu den Videos: Viele User schalten die Autoplay-Funktion auf ihrem Facebook-Profil aus, wählen Sie deshalb ein aussagekräftiges Vorschaubild. Aus aktuellem Anlass ein Beispiel vom Open Air St. Gallen (Video: facebook.com/srf3):

 

Live-Video

Haben Sie ein Facebook-Profil, kennen Sie diese Benachrichtigung bestimmt: «XY ist gerade live.» Unternehmen können damit Ereignisse wie Medienkonferenzen oder weitere Events mit ihrer Community teilen. Wichtig: Wählen Sie eine gute Beschreibung, die den User zum Anschauen animiert. Möchten Sie etwa eine Medienkonferenz live zeigen, checken Sie vorab den Ton und installieren Sie allenfalls ein Mikrofon. Praktisch: Bevor Sie live senden, können Sie einstellen, welche Zielgruppe benachrichtigt werden soll.

 

 

Die 5 häufigsten Fehler

 

  1. Sie sehen Ihre Facebook-Fans zwar als Community, ansprechen sollten Sie sie aber mit Du oder Sie. Denn der User möchte direkt angesprochen werden.
  2. Spricht Ihre Zielgruppe verschiedene Sprachen? Vermeiden Sie es, den Text in allen drei Sprachen im selben Post anzuzeigen oder einen Beitrag dreimal zu posten. Unter Einstellungen können Sie mehrsprachige Beiträge aktivieren. Der User sieht dann nur die für ihn sprachrelevanten Posts.
  3. Formulieren Sie Ihre Botschaften kurz und knackig. Wird der Text zu lang, erscheint nach ein paar Zeilen «mehr anzeigen» – kaum ein User klickt darauf.
  4. Teilen Sie einen Artikel Ihres Online-Magazins oder Ihrer Webseite, sollten Sie auf den Page Title und die Meta Description achten. Meist passen diese Texte nicht zum Facebook-Post oder sind gar zu lang.
  5. Unter Beitragsoptionen können Sie die Veröffentlichung Ihrer Beiträge zeitlich planen. Sehr praktisch, wenn Sie nicht immer online sind. Achten Sie auf aktuelle Ereignisse, damit Ihr Beitrag nicht zu unpassender Zeit erscheint.