Content-Qualität: mehr als Keyword-Bingo

«Für den Blog recyceln wir einfach Inhalte aus dem Printmagazin.» Solche Aussagen sind auch 2019 noch gängig – aber fahrlässig in Bezug auf die Content-Qualität. Wie Online-Inhalte einen echten Nutzwert für die Leser kreieren und warum hochwertiger Content entscheidend ist.

Was haben ein «Blick»-Leser und ein «NZZ»-Leser gemeinsam? Wahrscheinlich nicht sehr viel – oder doch? Der «Blick»-Leser mag kurze Headlines und grosse Bilder, der «NZZ»-Leser hingegen wird mit akribischer Hintergrundberichterstattung und Experteninterviews abgeholt. «Blick» und «NZZ» bereiten ihren Content entsprechend ihrer Zielgruppe stimmig auf. Messen wir Content-Qualität somit ausschliesslich an der Stimmigkeit für die Zielgruppe? Jein. Sowohl im Print als auch online ist Content-Qualität zwar von der Zielgruppe, aber auch von der Marke und der angestrebten Wirkung abhängig.

 

User first. Und dann ganz lange nichts

Der Leser ist anspruchsvoller geworden. Dank dem immer grösser werdenden Content-Angebot im Netz filtert er genau, welche Inhalte zu ihm passen. Wird er einmal vergrault, kommt er selten zurück. Wir setzen uns darum tiefgründig mit den Zielgruppen unserer Kunden auseinander: seien es Leserbefragungen, User-Research oder Personas basierend auf dem Limbic-Ansatz. Dank diesen Erkenntnissen erstellen wir Inhalte, die ein echtes Userbedürfnis befriedigen, und wissen, welche Formate bei der Zielgruppe funktionieren. Zudem helfen Tools wie beispielsweise der Flesch-Index dabei, die Lesbarkeit an das Sprachverständnis des Kunden anzupassen.

 

Marke second. Und das mit viel Bewusstsein

Was User mögen, sind Marken mit einer Ausstrahlung, mit denen sie sich identifizieren können. Hierfür sind ein starker Markenkern, eine Vision und Content-Ziele unabdingbar. Denn aus der Schnittmenge von Unternehmenszielen und Userbedürfnissen erstellen wir Inhalte, die auf beiden Seiten «Wert» erzielen. Solche Inhalte sind qualitativ hochwertig und bringen einen hohen Return on Investment. Wichtig dabei: Messen Sie die Performance und optimieren Sie den Content, wenn nötig.

 

Google third. Aber genauso wichtig

Was sucht ein User im Internet? Antworten auf seine Fragen. Durch gezielte Keyword-Recherche, Suchvolumen und Konkurrenzanalyse konzipieren wir Inhalte, die bei Google gefunden werden. Dabei verfolgen wir, wenn immer möglich, den Themencluster-Ansatz. Dabei wird nicht für jedes erdenkliche Keyword ein Inhalt generiert, sondern es werden mehrere Subthemen eines Überthemas ausgearbeitet und miteinander verlinkt. Mit diesem Ansatz schafft man Themenautorität bei Google, was in einem besseren Ranking bei den Suchergebnissen resultiert.

 

Content-Qualität: Top-5-Faktoren
– Auffindbarkeit: Machen Sie es dem Kunden einfach, einen Inhalt zu finden.
– Markenkongruenz: Die Aufbereitung und die Sprache müssen zur Marke passen.
– Nützlichkeit: Befriedigen Sie mit Ihrem Content ein echtes Kundenbedürfnis.
– Relevanz: Seien Sie relevant und nicht bloss oberflächlich.
– Zielorientiertheit: Konzipieren Sie Content (innerhalb der Customer Journey), der Ihnen hilft, Ihre Content-Ziele zu erreichen.
Ein Beispiel gefällig? Autorin Tamara Tiefenauer erklärt im Blog-Post unseres Kunden WWZ mit einem herzigen Katzenvideo, wie das Internet funktioniert.

 

Qualität im Test

Wollen Sie wissen, wie es um die Qualität Ihrer Texte steht? Mit den Daten aus unserem Webcheck sagen wir es Ihnen! Mehr Infos von Marcel Leibacher unter 043 543 22 23 oder marcel.leibacher@red-act.ch