Alter Hase, junge Spürnase

Gaston Haas verstärkt das Content Marketing-Team von RedAct – ein Gewinn  in vielfacher Hinsicht.

Gaston Haas ist keiner, der redet. Er ist einer, der fertige Geschichten erzählt – und diese auch findet. So verhält sich der erfahrene Kommunikationsprofi auch heute noch wie der junge Journalist mit 30 Jahren, der einst einer spannenden Story nachgejagt ist. Im Gegensatz zu seinen Anfängen aber kennt er auch alle Handgriffe, um mit seinen Entdeckungen die Zuhörer und Leser für ein Thema zu begeistern. «Mich interessiert fast alles, ich lese fast alles, was mir gedruckt oder online in die Finger gerät. Gute Geschichten finden einen fast von selbst, wenn man Augen, Ohren und Verstand benutzt.»

 

 

«Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren.»

Gotthold Ephraim Lessing, Motto von Gaston Haas, Chefredaktor ksb-Magazin

 

Profi der Kommunikation

Schon in frühen Jahren war Gaston Haas ein Getriebener in Sachen Geschichten. «Schon als Jugendlicher habe ich ganze Themendossiers zusammengeschnippelt und jahrelang weitergeführt», erinnert er sich. «Das Spektrum reichte von Brigitte Bardot über den Untergang der Titanic bis hin zu Maos Tod und den Terror der RAF in Deutschland.» Nach dem Studium in Zürich arbeitete er unter anderem beim Schweizer Radio SRF 3 («Info 3»), bei Tamedia («WWF-Magazin», «Le Menu») sowie als Ressortleiter des «Migros-Magazins».

Die letzten sieben Jahre verantwortete er das Reisemagazin «via» der SBB als Chefredaktor: Strategie, Beratung oder Projektleitung in der Unternehmenskommunikation gehören schon lange zum Rüstzeug des Profis. Vor kurzem hat er auch das CAS in Multichannel Management an der HWZ Hochschule für Wirtschaft in Zürich abgeschlossen. «Mit Gedrucktem bin ich aufgewachsen. Aber das Digitale zu ignorieren wäre in unserer Branche nicht nur dumm – es wäre der intellektuelle, unternehmerische und natürlich auch der journalistische Tod. Dafür bin ich definitiv noch zu jung.»

 

 

«Mit Gedrucktem bin ich aufgewachsen. Das Digitale zu ignorieren ist der journalistische Tod.»

Gaston Haas

 

Vertiefter Zugang als Belohnung

Der promovierte Historiker und bekennende Frankophile («Allez les bleus!») arbeitet bei RedAct als Senior Berater und Chefredaktor. Bei einem kürzlich geführten Interview für die erste Ausgabe des «ksb-magazins» mit einer Krebsärztin hat ihn – wie schon immer – besonders der «Human Factor» interessiert. Denn zu sehen, dass hinter geballter Kompetenz und ehrfurchtsgebietenden Funktionsbezeichnungen immer auch ein Mensch steckt, interessiert Haas: «Wer sich mit ehrlicher Neugierde auf sein Gegenüber einlässt, erhält als Belohnung einen vertieften Zugang, der die eigene Wahrnehmung enorm erweitert und bereichert.»

In diesem Zusammenhang lebhaft in Erinnerung ist ihm eine Begegnung mit dem ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan: «Bei Promis bin ich jeweils eher etwas skeptisch; diese Leute sind meist hartgekochte Medienprofis. Aber bei Kofi Annan war ich hin und weg: Ich habe vorher und danach nie mehr einen Menschen mit einer derart intensiven Ausstrahlung und Menschlichkeit getroffen.»